Die Stadt Bremen hat in ihrem von Gewässern stark geprägten Umland wertvolle Natur- und Kulturlandschaften wie kaum eine andere Großstadt zu bieten. Die Flussniederungen mit den Feuchtwiesenbereichen stellen sowohl naturkundlich als auch kulturhistorisch interessante Landschaftsformen dar.
Entstanden ist die typische offene Marschlandschaft infolge der jahrhundertelangen historischen Nutzung. Durch Be- und Entwässerung mit ausgedehnten Grabennetzen wurde die Sumpflandschaft zu nutzbarem Feuchtgrünland umgewandelt.
Die Niederungslandschaft bietet vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen, darunter 722 gefährdete Arten und 114 Arten mit überregionaler Bedeutung. Die charakteristische Ausstattung von Flora und Fauna des offenen Feuchtgrünlands ist an kaum einer anderen Stelle Norddeutschlands noch vergleichbar gut erhalten.
Herausragende Beispiele sind Wachtelkönig, Schilfrohrsänger, Löffelente, Seefrosch, Sumpfläusekraut und Krebsschere.
Diese einmalige Natur bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für die Naherholung am Rande der Großstadt.



